Lösungsweg

Ich nehme mir das Leben - jeden Tag!

Ja in der Tat. Ich nehme mir das Leben jeden Tag. Und es bietet mir so viel Entfaltungsmöglichkeiten, die ich zuvor (als ich noch im Massendenken gefangen war) nie gesehen habe. Und am Abend schaue ich mir den ganzen Tag noch einmal an und bin froh und glücklich, ihn so gut gemeistert zu haben.

 Ich habe schon einige Seiten hier gefunden, wo User geschrieben haben, dass sie sich am liebsten das Leben nehmen wollen. Warum tun sie es dann nicht? Sie brauchen doch nur zugreifen. Aber noch weniger verstehe ich die, die sie daran hindern wollen. Ich würde den Menschen sogar dabei helfen, sich das Leben zu nehmen. Es wartet schon so lange darauf, endlich in Empfang genommen zu werden.

Wenn sich jemand hier das Leben nehmen will und nicht weiß, wie er das anstellen soll, dann schreibt mir. Ich helfe gerne dabei! 

13.12.06 11:40


Als ich aufgehört habe...

mich dem "Massendenken" zu unterwerfen, habe ich über die heutige Jugend nachgedacht. Ich glaube, das Gefühl, was die Jugend uns vermitteln möchte ist:

Dass sie sich nicht "WILLKOMMEN" fühlen. Diese Botschaft ist zumindest bei mir so angekommen.

Ich habe über dieses Gefühl nachgedacht und konnte es mit meinem damaligen Gefühl vergleichen. Und ich merkte, dass ich mich damals genau so gefühlt habe. So, wie die Jugend von heute vieles anders machen wollte, wollte auch ich vieles anders machen. Ich hatte eine ganz andere Vision von der Welt im Kopf, als meine Eltern. Aber irgendwann habe ich aufgehört, weil ich das Gefühl hatte, meine Ideen, Wünsche und Träume waren nicht willkommen. Ich habe mich der Masse unterworfen.

 Ich habe bei mir selbst angefangen. Ich gebe meinen Kindern die Freiheit, die ich selbst immer haben wollte. Ich unterstütze sie in ihren Träumen und ermutige sie immer wieder dazu, ihren Traum zu leben.

In meinem Weltbild sieht es nicht anders aus. Die Kids werden von eine Ecke in die andere geschubst. Nirgends sind sie wirklich willkommen. Und oft nicht mal bei den eigenen Eltern.

Meine Tür steht immer offen. Am Anfang war es ungewohnt. Heute freue ich mich. Und jetzt kann ich auch darüber lachen, dass bei uns im Haus nicht eine einzige Türklinke heile ist. Mein Haus soll eben für alle offen stehen. Und es ist nicht selten, dass am Abend oft 10 Jugendliche bei uns sitzen. Hier dürfen sie einfach nur SEIN.  

13.12.06 09:58


Arbeitslosigkeit

Seit ich mich dazu entschlossen habe, nicht mehr mit der "Masse" zu gehen oder zu denken, geht es mir in jeder Hinsicht viel besser.

 Das Thema Arbeitslosigkeit hat für mich damit auch eine andere Bedeutung bekommen. Ich frage mich, warum die Leute so darauf erpicht sind, eine Arbeit zu machen, die ihnen sowieso keinen Spaß macht und obendrein auch noch zu gering bezahlt wird. Warum nutzen sie nicht diese arbeitslose Zeit und machen die Dinge, die sie glücklich machen, die ihnen innerlich Erfüllung bringen?!

Mir ist aufgefallen, wenn ich an irgend etwas sitze, was mir wirklich Spaß macht, dann vergesse ich alles andere um mich herum. Dann gehe ich vollkommen darin auf. Ich denke nicht mehr an die kleinen "Sörgelchen", verspüre keinen Hunger und vor allem, ich brauche keine Langeweile mehr schieben.

 Langeweile ist auch so ein schöner Hinweis für mich selbst. Eigentlich sagt es ja schon das Wort. Ich halte mich schon eine viel zu lange Weile mit etwas auf, was mich kein Stück weiter bringt.

 Ich sehe Arbeitslosigkeit als Chance um das zu tun, was mir wirklich am Herzen liegt.

 

12.12.06 10:26


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